Was verstehen wir unter dem Begriff Babyschwimmen?

Unter Säuglingswasserschwimmen verstehen wir das gemeinsame Spielen von Säuglingen ab der 8 Woche zusammen mit ihren Eltern im Schwimmbecken. Hierbei handelt es sich also nicht um eine regelrechte Schwimmtätigkeit. Vielmehr geht es um die Ausnutzung von Bewegungsanreizen, die nur das Wasser bietet und der für Eltern und Kinder eine auf Bewegungsfreude beruhende Kontakt- und Entfaltungsmöglichkeit bereithält.

Das Säuglingsschwimmen ist keine Schwimmschule, sondern eine Elternschule, die den Erwachsenen einen intensiven Zugang zu ihrem Kind ermöglichen soll und unter anderem dadurch nachweisbar das gesamte Entwicklungsgeschehen des Kindes fördert.

Gute Gründe für das Babyschwimmen:

  • Die Atmung wird ökonomisiert und  der Gleichgewichtssinn wird geschult.
  • Das Herz-Kreislaufsystem wird gekräftigt.
  • Körperbau und Körperhaltung werden optimiert.
  • Motorik und Sensorik werden stimuliert.
  • Motorische Defizite können schneller erkannt und ausgeglichen  werden.
  • Das Selbstvertrauen wird gestärkt.
  • Neue Erfahrungen regen die Entwicklung insgesamt an.
  • Rückgang der Ängstlichkeit bei den Eltern wirkt sich positiv auf weiteres Erziehungsverhalten aus.
  • Die Interaktion zwischen Eltern und Baby wird gefördert.Bewegungsformen sind möglich, die an Land für Babys noch nicht gegeben sind.